Türkischer Staatsterror kennt keine Grenzen!
Seit den Parlamentswahlen dieses Jahr geht die AKP Regierung noch aggressiver gegen die kurdische Partei BDP vor. Nach den zahlreichen Verhaftungen folgte in der Nacht zum 29. November die Ermordung von 36 Dorfbewohnern in der Provinz von Sirnak.
Die Unterdrückung geht auf Hochtouren weiter
Mit 36 Abgeordneten zogen die Mitglieder des Arbeit, Demokratie und Freiheitsblocks bei den Wahlen ins türkische Parlament und bekamen neben den kurdischen Wählern auch große Zustimmung unter den türkischen Arbeitern, vielen Schriftstellern und Künstlern. Die Reaktion der Regierung gegen die Regierungskritiker ist ein Skandal.
Nach Angaben des Zeitgenössischen Journalistenverbandes sind derzeit in der Türkei 99 Journalisten inhaftiert. Der türkische Justizminister spricht dagegen von lediglich acht verhafteten bzw. verurteilten Journalisten. Alle anderen säßen nicht wegen journalistischer, sondern terroristischer Aktivitäten hinter Gittern. Diese Zahl war am 21. Dezember 2011 auf einen Schlag gestiegen, weil Justiz- und Sicherheitsbehörden 41 Journalisten festgenommen hatten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Unterstützung verbotener kurdischer Organisationen vor.
Als die internationale Atomenergiebehörde (IAEA) vor kurzem erstmals „glaubwürdige Hinweise“ für eine militärische Ausrichtung des iranischen Atomprogramms veröffentlichte, kamen die ersten Reaktionen aus der EU. Wenige Zeit später, als nun iranische Studenten gegen die britischen Sanktionen in Teheran die britische Botschaft stürmten und die Büros verwüsteten, ist die Situation noch ein Stück mehr eskaliert. Bei den britischen Sanktionen handelt es sich um ein grundsätzliches „Boykott“: Demnach dürfen zwischen beiden Ländern überhaupt keine Transaktionen mehr stattfinden. Im Anschluss an die Stürmung der Botschaft ging es Schlag auf Schlag. England schloss die iranische Botschaft in London und wies das Personal aus dem Lande und zog den eigenen Botschafter aus dem Iran zurück. Frankreich und Deutschland taten dem gleich.
Seval Mengi
Der Philosoph Hans Heinz Holz ist tot. Nach Angaben seiner Witwe Silvia Markun verstarb er am Sonntag in seinem Haus in Sant’Abbondio in der Schweiz. Das berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung “junge Welt”. Holz wurde am 26. Februar 1927 in Frankfurt am Main geboren, kam als 17jähriger wegen Widerstandes gegen das Naziregime in Gestapohaft und begann 1945 ein Philosophiestudium. Bereits in dieser Zeit arbeitete er als Autor für Zeitungen und Zeitschriften. Nach seiner Promotion bei Ernst Bloch war er Redakteur bei der Zeitung “Deutsche Woche”, seit 1960 freier Journalist in der Schweiz. 1971 erhielt er in Marburg eine Professur für Philosophie, von 1978 bis zu seiner
Wir laden alle Interessierten herzlich ein zu m Vortrag und Diskussion mit Joachim Guilliard (Journalist und Friedensaktivist, Heidelberg) am Samstag, 3. Dez. 2011, 14.30 Uhr im DİDF Lokal Plobergerstr 7, Freiung 4600 Wels
Am 23. Oktober erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,2 die Provinz Van im Osten der Türkei. Der größte Schaden entstand in der Stadt Ercis und viele Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht. Hunderte Menschen verloren ihr Leben, Tausende wurden verletzt. Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Überlebenden und den Hinterbliebenen der Opfer, die wir mit Spenden und Hilfsgütern unterstützen wollen. Zu diesem Zweck startet DIDF (Föderation Demokratischer Arbeitervereine) eine Spenden- und Hilfskampagne.
Was tragische Zugunglücke in England, stromlose Häuser in Soweto, ein Krieg um das Wasser in Cochabamba und eine schlechte Krankenversorgung in Manila wohl miteinander zu tun haben? Im ersten Moment könnte man sich denken, nicht viel. Genau diesen Zusammenhang der Privatisierung erklärt Florian Opitz´ Dokumentarfilm „Der große Ausverkauf“, beginnend mit dem einfachen Einblick in das Leben der betroffenen Menschen. Als 2003 die WTO das GATS-Abkommen veröffentlichte, in dem allen Ländern vorgeschrieben wurde, ihre öffentlichen Dienste auch der Privatisierung zu öffnen, war die Mehrheit noch positiv darüber gestimmt. Medien und Politiker verkündeten einheitlich, dass durch die Privatisierung die öffentlichen Dienste effizienter, die Produkte billiger und innovativer werden. Doch dass es bereits damals Beispiele gab, bei denen die Privatisierung das Leben der Menschen verschlechterte, blieb den Medien verschwiegen. Wie aber die andere Seite der Medaille aussieht, zeigte Florian Opitz mit vier Geschichten auf vier Kontinenten.
Sein Rücktritt hat mehr Tumult verursacht, als der eines Diktators oder gar eines Barack Obama`s je möglich wäre. Aber wen verwundert dies, Apple ist nicht nur im IT-Sektor der Weltmarktführer, sondern auch so etwas wie eine Religion für einige seiner „Anhänger“ und Fans und Jobs scheint hierbei der Prophet dieser „Religionsgemeinschaft“ zu sein. Mit ihm an der Spitze flog Apple regelrecht nur so davon an seinen Konkurrenten. Sogar höhere Börsenkapitalisierungen als Exxon (weltweit größte Ölfirma) waren nicht mal mehr verwunderlich. Der iGod Popstar Ist es aus mit dem Apfel?
Schluss mit den Angriffen auf die kurdischen Regionen!
Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges wird am 1. September, dem Tag des Angriffs der deutschen Wehrmacht auf Polen, der Weltfriedenstag gefeiert. Die ersten Bemühungen, einen Weltfriedenstag zu etablieren, reichen bis in das Jahr 1845, als pazifistisch gesonnene Kirchenangehörige versuchten, am letzten Sonntag vor Weihnachten einen Friedensgottesdienst einzurichten. Dies gelang ihnen erst in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Mit der Errichtung des internationalen Schiedsgerichtshofes in Den Haag auf Beschluss der Haager Friedenskonferenz am 18. Mai 1898, war eine der Hauptforderungen der europäischen Friedensbewegung erfüllt worden. Bis zum
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